




Nähe finden trotz Demenz – Ein Begleitbuch für Angehörige
Was bleibt von einer vertrauten Beziehung, wenn Gespräche schwieriger werden, Erinnerungen verblassen und sich gemeinsame Gewohnheiten verändern? Wie lässt sich Nähe gestalten, wenn der Mensch, den man seit vielen Jahren kennt, zunehmend Unterstützung benötigt?
Eine Demenzerkrankung verändert häufig das Miteinander. Angehörige erleben Zuneigung und Verbundenheit, zugleich aber auch Unsicherheit, Erschöpfung und Trauer. Manchmal fehlen die vertrauten Gespräche, manchmal verändert sich die eigene Rolle innerhalb der Familie. Auch kleine gemeinsame Momente können eine neue Bedeutung bekommen.
„Wenn das Herz sich erinnert“ ist ein einfühlsames Begleitbuch für Menschen, die einen Angehörigen mit Demenz begleiten. Es verbindet persönliche Gedanken mit alltagsnahen Anregungen zur Verständigung, zum Umgang mit veränderten Beziehungen und zur eigenen Entlastung.
Das Buch berücksichtigt individuelle Lebensgeschichten, familiäre Erwartungen und kulturelle Prägungen. Dabei bleiben die Wünsche und Grenzen beider Menschen im Blick.
Das Buch kann von Anfang bis Ende gelesen werden. Ebenso können einzelne Kapitel ausgewählt werden, die zur persönlichen Lebenssituation passen. Es bietet Raum zum Nachdenken, ohne bestimmte Gefühle oder Verhaltensweisen vorzugeben.
Für Angehörige und nahestehende Menschen, die eine Person mit Demenz begleiten und sich mit den Veränderungen ihrer Beziehung auseinandersetzen möchten.
Es richtet sich an Menschen, die neben den alltäglichen Herausforderungen auch ihre eigenen Gefühle, Bedürfnisse und Grenzen besser verstehen möchten.
Mefküre Ülker
M.Sc. Klinische Gerontopsychologie
Expertin für kultursensible Demenzversorgung
Als examinierte Krankenschwester und Fachberaterin für Geriatrie und Gerontopsychiatrie verfügt sie über mehr als 22 Jahre Berufserfahrung im Gesundheits- und Pflegebereich.
Format: Digitales E-Book (PDF)
Umfang: 31 Seiten
Ausgabe: Überarbeitete Ausgabe 2026
Sprache: Deutsch
Dieses Buch dient der persönlichen Reflexion und allgemeinen Orientierung im Umgang mit Demenz. Es ersetzt keine individuelle fachliche Beratung oder ärztliche beziehungsweise psychotherapeutische Diagnostik und Behandlung.